Seedeich Sour
Mecklenburger Roggen, Sanddorn, Zitrone, Eiweiß, drei Tropfen Ostsee-Bitter.
Gegründet im Herbst 2017 von Thorben Markwardt, einem ehemaligen Bankett-Barkeeper aus dem Grand Hotel nebenan. Die Idee war klein und stur: ein Ort, an dem Heiligendamm Abend werden darf, ohne Krawattenzwang.
Die Bar steht in einem umgebauten Bootshaus aus den Zwanzigerjahren. Hinter dem Tresen: eichenes Regal, achtundachtzig Flaschen, ein Eismaschinengeräusch, das man schon vor der Tür hört. Wir arbeiten mit Mecklenburger Brennern — Tannenwacholder aus Plau, Sanddornlikör aus Prerow — und destillieren drei Bitter selbst.
Karte wechselt viermal im Jahr. Küche ist klein: Austern aus Sylt, geräucherter Kliesch, Sauerteigbrot vom Bäcker Blaschke aus Reddelich. Wir buchen telefonisch, am liebsten aber einen Tisch über die Seite unten.
Zwanzig Tische, sieben Barhocker. Wir empfehlen eine Reservierung ab Donnerstagabend und an Wochenenden. Für Gruppen ab sechs Personen rufen Sie uns bitte direkt an — wir stellen den langen Tisch am Kamin für Sie.
„Kein Dresscode. Kein Mindestverzehr. Nur bitte keine Turnbeutel."
Sechzehn Jahre Hotelbars. Weiß, wann ein Gast reden möchte und wann nicht.
Liebt Bitter, Rauch und Sanddorn. Hat den Seedeich Sour erfunden — an einem Mittwoch.
Zuständig für Austern, Platten, Brotmesser — und für die Playlist ab 22 Uhr.